Das Wetter erwartete uns mit Regen. Und wir verspäteten uns um eine Stunde, da die Rückgabe des Mietwagens sich als höchst kompliziert gestaltete. 11 Personen waren wir – und bald schon die zweite Verspätung, mit der wir nicht gerechnet hatten. Wir mußten einmal quer durch München – d.h. gefühlte zweihundert Kreuzungen mit meistens roten Ampeln und das als langgezogene Gruppe. Für diese erste Teilstrecke brachten wir nicht mehr als 8 Kilometer in der Stunde zustande. Und kaum aus München raus die ersten Materialhindernisse: Platten, Kettenriss, abgebrochene Pedale, dazu Radwege und Waldstrecken voller Schnee, Eis und Schneematsch, die selbst die wintertauglichen Räder zum Durchdrehen brachten. Schlussendlich die nüchterne Erkenntnis: der Winter sorgt dafür, daß wir es nicht als geschlossene Gruppe alle rechtzeitig zur Fahrrad-Demo schaffen. Diejenigen, die von Materialproblemen betroffen zurückblieben oder pünktlich zur Pressekonferenz müssen, fahren das letzte Teilstück mit der Bahn, darunter auch ich. Continue reading
- Dwada Nyassi (Gambia)
- Revelino (Elfenbeinküste)
- Jacques Zamle Bi Vie (Elfenbeinküste)
- John Kariuki (Kenia)
- Isaac Nganga (Kenia)
- MC Yaxie Yax (Somalia)
- Dzedzair Ismaili (Mazedonien)
- Abdolhosain Amini (Afghanistan)
- Nuradil Ismailov (Russland)
- Younes Rahmani (Afghanistan)
- Nima Asadolahi Ali (Iran)
Spendenkonto
„Flüchtlings-CD“
Bank: Förde Sparkasse
BLZ: 21050170
Konto: 91054684
Heinz Ratz
Bleiberecht für „The Refugees“
Helft uns, dieses einzigartige Projekt zu bewahren, unterschreibt diese Petition!
Bleiberecht für „The Refugees“
Seit zwei Wochen sind Heinz Ratz und seine Band "Strom & Wasser" mit Musikern aus deutschen Flüchtlingslagern auf Tour.
Der Hintergrund:
Im Frühjahr 2011 besuchte Heinz Ratz im Rahmen seiner 1000-Brücken-Tour knapp 80 Flüchtlingslager überall in Deutschland. Dort traf er überraschend viele Musiker, in ihrer Heimat oft berühmt und hochgeachtet, die hier mit Reise- und Arbeitsverboten belegt, meist nicht einmal in der Lage sind, sich ein Instrument zu leisten. Der Plan war schnell gefasst – warum sie nicht unterstützen, ihre Lieder mit ihnen aufnehmen, ihnen eine Bühne geben – und all diese gefangene Musik befreien und in die Welt entlassen?! Warum nicht sogar mit ihnen auf Tour gehen, Festivals spielen, Clubkonzerte, Theater?
Die CD zu diesem einzigartigen Projekt ist nun fertig aufgenommen, die fast vergessene Musik aus deutschen Flüchtlingslagern wird gehört werden – trotz vieler Schwierigkeiten! Und überraschend modern: eine Mischung aus afghanischem Rap, Reaggea von der Elfenbeinküste, russischem Hiphop, Roma-Grooves und Dub aus Gambia und Kenia!
Umjubelte erste Konzerte, ausverkaufte Spielstätten in Augsburg, Schwäbisch-Hall, Kiel, dem Folk Baltica Festival, eine begeisterte Presseresonanz, Interviews mit Deutschlandradio Kultur, RBB, WDR, NDR und sogar dem BBC - ändert leider nichts an der akuten Abschiebebedrohung der Flüchtlingsmusiker.
Daher die Bitte an euch: helft uns, dieses einzigartige Projekt zu bewahren, unterschreibt diese Petition, wenn ihr der Meinung seid, die kulturelle Bereicherung durch diese Musiker sei so wertvoll, dass man ihnen ein Aufenthalt und Arbeitsrecht in Deutschland geben sollte.
Es handelt sich um:

8000 km per Rad, 1000 Brücken, 70 Städte, 70 Konzerte und zahllose Begegnungen mit Flüchtlingen, die in der Bundesrepublik Aufnahme gefunden haben und mit Menschen, die an ihrer Seite stehen, die sie betreuen, die ihnen helfen, fern der Heimat Fuß zu fassen – das ist in wenigen Worten Heinz Ratz´ diesjährige „Tour der 1000 Brücken“.





