Vor Ingolstadt fürchteten wir uns ein wenig. Der Veranstalter hatte uns schon gewarnt und die Ladies von Pro Asyl hatten es bestätigt: es wird schwer in Ingolstadt. Live-Musik am Mittwoch, keine politischen Gruppen vor Ort, kein Interesse am Thema, keine Reaktion seitens der Medien, keine Reaktion seitens der Stadtverwaltung – nun ja, die Strecke entlang der Hochwasser führenden Donau war schön, Schneereste, Eis, Schlamm, überflutete Wege machten uns zwar zu schaffen – und als Krönung des Ganzen wenige Kilometer vor Ingolstadt noch mit Schwung in eine meterhoch überschwemmte Unterführung hineingesaust, bis zum Oberschenkel im Wasser, halsbrecherisch über die ICE-Trasse ausgewichen und dann triefend im Hotel angekommen – wo unsere beiden Nordfriesen Rebecca und Basti rätselnd ob der Bandbreite der deutschen Sprache vor dem oberbayrischen Wirt standen. Continue reading
- Dwada Nyassi (Gambia)
- Revelino (Elfenbeinküste)
- Jacques Zamle Bi Vie (Elfenbeinküste)
- John Kariuki (Kenia)
- Isaac Nganga (Kenia)
- MC Yaxie Yax (Somalia)
- Dzedzair Ismaili (Mazedonien)
- Abdolhosain Amini (Afghanistan)
- Nuradil Ismailov (Russland)
- Younes Rahmani (Afghanistan)
- Nima Asadolahi Ali (Iran)
Spendenkonto
„Flüchtlings-CD“
Bank: Förde Sparkasse
BLZ: 21050170
Konto: 91054684
Heinz Ratz
Bleiberecht für „The Refugees“
Helft uns, dieses einzigartige Projekt zu bewahren, unterschreibt diese Petition!
Bleiberecht für „The Refugees“
Seit zwei Wochen sind Heinz Ratz und seine Band "Strom & Wasser" mit Musikern aus deutschen Flüchtlingslagern auf Tour.
Der Hintergrund:
Im Frühjahr 2011 besuchte Heinz Ratz im Rahmen seiner 1000-Brücken-Tour knapp 80 Flüchtlingslager überall in Deutschland. Dort traf er überraschend viele Musiker, in ihrer Heimat oft berühmt und hochgeachtet, die hier mit Reise- und Arbeitsverboten belegt, meist nicht einmal in der Lage sind, sich ein Instrument zu leisten. Der Plan war schnell gefasst – warum sie nicht unterstützen, ihre Lieder mit ihnen aufnehmen, ihnen eine Bühne geben – und all diese gefangene Musik befreien und in die Welt entlassen?! Warum nicht sogar mit ihnen auf Tour gehen, Festivals spielen, Clubkonzerte, Theater?
Die CD zu diesem einzigartigen Projekt ist nun fertig aufgenommen, die fast vergessene Musik aus deutschen Flüchtlingslagern wird gehört werden – trotz vieler Schwierigkeiten! Und überraschend modern: eine Mischung aus afghanischem Rap, Reaggea von der Elfenbeinküste, russischem Hiphop, Roma-Grooves und Dub aus Gambia und Kenia!
Umjubelte erste Konzerte, ausverkaufte Spielstätten in Augsburg, Schwäbisch-Hall, Kiel, dem Folk Baltica Festival, eine begeisterte Presseresonanz, Interviews mit Deutschlandradio Kultur, RBB, WDR, NDR und sogar dem BBC - ändert leider nichts an der akuten Abschiebebedrohung der Flüchtlingsmusiker.
Daher die Bitte an euch: helft uns, dieses einzigartige Projekt zu bewahren, unterschreibt diese Petition, wenn ihr der Meinung seid, die kulturelle Bereicherung durch diese Musiker sei so wertvoll, dass man ihnen ein Aufenthalt und Arbeitsrecht in Deutschland geben sollte.
Es handelt sich um:















